Mauerpark: Verbesserte Lage, aber weiter Handlungsbedarf

Morgenpost berichtet über meine Parlamentarische Anfrage

In einer Schriftlichen Anfrage habe ich den Senat erneut zur Sicherheits- und Einsatzlage im Mauerpark befragt. Die Berliner Morgenpost berichtete über die Antwort des Senats.

Die Antwort des Senats zeigt ein gemischtes Bild. Besonders positiv ist, dass die polizeiliche Präsenz im Mauerpark seit 2024 erhöht wurde. Diese sichtbare Präsenz hilft, Konflikte und Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Auch die Datenerfassung hat sich seitdem weiterentwickelt und Delikte werden nun differenzierter erfasst. Das ist eine wichtige Datengrundlage für gezielte Maßnahmen. Insgesamt spricht das Bezirksamt Pankow von einer „deutlich verbesserten Lage“.

Gleichzeitig bleibt der Mauerpark wegen seiner hohen Besucherzahlen ein besonderer Einsatz- und Nutzungsschwerpunkt. So ist die Zahl der Polizeieinsätze und der erfassten Straftaten seit 2024 gestiegen. Insbesondere Lärmbeschwerden, Körperverletzungsdelikte und Raubdelikte müssen weiter aufmerksam beobachtet und konsequent verfolgt werden.

Für mich folgt daraus: Die erreichten Verbesserungen müssen gesichert werden. Es braucht weiterhin sichtbare Präsenz und gute Zusammenarbeit von Polizei, Ordnungsamt und Bezirk sowie den Erhalt präventiver Angebote wie der Parkläufer. Sie ergänzen durch niedrigschwellige Ansprachen die Arbeit der Behörden und tragen dazu bei, Konflikte frühzeitig zu entschärfen. Der Mauerpark muss ein sicherer Ort der Erholung und Begegnung bleiben.

Die vollständige Antwort auf meine Anfrage ist unter der Drucksachennummer 19 / 26945 in der Parlamentsdokumentation veröffentlicht.

Quelle:

„Neue Zahlen offenbaren immer mehr Lärm und Gewalt im beliebten Mauerpark“, Berliner Morgenpost, 06.10.2026, online.