Für den Prater braucht es ein abgestimmtes Gesamtkonzept

Morgenpost berichtet über meine Parlamentarische Anfrage

In einer Schriftlichen Anfrage habe ich den Senat zum aktuellen Sachstand des Prater-Geländes in der Kastanienallee befragt. Die Berliner Morgenpost berichtete über die Antwort des Senats und führte ein Interview mit mir.

Der Prater ist ein historisch und kulturell bedeutender Ort in Prenzlauer Berg. Umso erfreulicher ist, dass nach jahrelanger Sanierung endlich wieder Bewegung in das Gelände kommt. Die Kommunale Galerie Pankow ist bereits seit September wiedereröffnet und die Volksbühne soll das Pratergebäude künftig als öffentliche Spielstätte nutzen.

Die Antwort des Senats zeigt aber auch, dass es bislang kein beschlossenes oder zwischen den Beteiligten abgestimmtes Gesamtkonzept für Pratergarten, Pratergebäude und ehemalige Freilichtbühne gibt. Seit 2016 wurden rund 13,8 Millionen Euro in Hochbaumaßnahmen am Prater investiert. Gerade bei einem Mitteleinsatz dieser Größenordnung muss aus meiner Sicht klar sein, welche Ziele das Land Berlin, der Bezirk Pankow, die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und private Betreiber gemeinsam verfolgen.

Für mich folgt daraus, dass es jetzt eine stärkere Koordinierung der unterschiedlichen Nutzungen und einen besser abgestimmten Mitteleinsatz braucht. Ziel muss sein, das Gelände dauerhaft als lebendigen und öffentlichen Kulturort zu sichern und weiterzuentwickeln.

Die vollständige Antwort auf meine Anfrage ist unter der Drucksachennummer 19/27103 in der Parlamentsdokumentation veröffentlicht.

Quelle:

„Prater in Prenzlauer Berg: Es geht los – ohne Überblick und Gesamtplan“, Berliner Morgenpost, 25.09.2026, online und am 29.09.2026 in der Printausgabe der Berliner Morgenpost auf Seite 21.